Was wir teilen wirkt weiter.

Essenzen unserer Arbeit

In Essenzen sammeln wir Spuren unserer Arbeit: Gedanken, die bleiben. Fragen, die weiterführen. Erfahrungen, die uns gemeinsam geprägt haben.

Hier findest du ausgewählte Artikel aus unserem Newsletter, persönliche Stimmen ehemaliger sensing____ the essence Teilnehmer:innen und Begriffe, die unsere Praxis tragen und formen. Wenn du tiefer eintauchen möchtest: unsere Essenzen sind Einladung und Resonanzraum zugleich – für alles, was in der Facilitation lebendig ist.

Wenn Sie Videos anzeigen, werden Inhalte von YouTube geladen. YouTube wird dabei Informationen übertragen und Cookies setzen. Weitere Informationen zum Datenschutz bei YouTube erhalten Sie in der Datenschutzerklärung von YouTube. Allgemeine Informationen zum Datenschutz auf unserer Website erhalten Sie hier.

»Die Fortbildung zum Systemischen Teamcoach & Facilitator bei sensing the essence war in jeder Hinsicht besonders.«

Cornelia Dienstbach,
Systemische Coachin l Trainerin l Facilitatorin

»Ich hatte viele Angebote zum Thema Teamcoaching verglichen. Ausschlaggebend und das wunderbare an dieser Fortbildung war der Dreiklang aus:
_intensiver Selbsterfahrung der Interventionen & Methoden als Gruppe
_die Kultivierung meiner ganzheitlichen Wahrnehmung für Teams & Gruppen
_die Vielfalt an Interventionen gepaart mit zeitgemäßen New Work Ansätzen der Team- &    Organisationsentwicklung.

Es war nicht immer einfach und brachte mich manchmal an meine Grenzen, aber auch zu meinen Stärken. Und genau das war gut so. Denn nun weiß ich sicher, dass ich Teams bei ihren ganz individuellen Herausforderungen begleiten möchte.
Herzlichen Dank an Daniela und Marco«

»Diese Faciltiator Ausbildung war eine Reise zu mir selbst.«

Lisa G., interner Business Coach und Trainer in Hamburger Privatbank

»Durch die wunderbare Begleitung von Daniela, die behutsam mein Innerstes wach gekitzelt hat, von Marco, der mich mit seiner Leichtigkeit angesteckt hat und unserer mitfühlenden Gruppe durfte ich die Kraft der Ruhe, des Geschehen Lassens und Annehmens erleben.«

»Wirklich nicht oft, habe ich mich so gesehen, gehört und verbunden gefühlt. Ihr habt mich gefördert, in dem ihr mich gefordert habt.«

Marcus Lärz, Facilitator und Trainer, AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen & Thüringen

»Zwei Jahre danach… bewegt mich und bewege ich das Thema Facilitation beinahe täglich. Als ich im Jahr 2023 in Berlin meine Reise angetreten bin, mit einer gehörigen Portion Hybris und dem Selbstverständnis einer 15jährigen Trainerlaufbahn, habt ihr mir neue Perspektiven auf und eine tiefe Demut vor Gruppen geschenkt. Im Vorfeld habe ich Entwicklungspotenziale vor allem im Einzelsetting und Coaching erlebt und begleitet. Durch Sensing the Essence liegt mein Fokus nun überwiegend auf der Prozessbegleitung von ganzen Systemen. Mit Gruppen zu arbeiten ist, wie den Tiger zu reiten – live und in Echtzeit, ohne Netz und doppelten Boden. In eurer Ausbildung habe ich (m)eine Freude daran wiederentdeckt. Ihr habt mir Haltung und Struktur vermitteln können. Als Beispiel dient der Diamond of Participation – dieser ist integraler Bestandteil meiner Planungsprozesse geworden. Die Five Rhythm oder Scharmer’s Theory U sind lebendig in meinen Formaten. Durch euch begleitet, bin ich selbst durch diese Prozesse gegangen und kann sie nun in meiner Arbeit wirksam weitergeben. Was aber vor allem bleibt, ist die Verbundenheit und Freude, wenn ich euch erinnere. Wirklich nicht oft, habe ich mich so gesehen, gehört und verbunden gefühlt. Ihr habt mich gefördert, in dem ihr mich gefordert habt – dafür bin ich euch zutiefst dankbar. Es war eine prägende Zeit in Berlin und Österreich. Darum geht es ja schließlich in Sensing the Essence. Power and Love.«

»Fundiert – tiefgehend – Räume öffnend – berührend.«

Sibylle Hartmann, Coach & Beraterin, Karat Managementberatung 

»Durch einen sehr stimmigen und ausgewogenen Mix aus Input, Methoden, Reflexion und klarer, behutsamer Facilitation lassen Daniela und Marco ein Feld entstehen, auf dem das Erproben neuer Ansätze und Tools, tiefe Selbsterkundung und gegenseitiges Berühren möglich werden.«

»Die Weiterbildung mit Daniela und Marco war ein ganz besonderer Schritt auf dem Weg meiner persönlichen Weiterentwicklung und hat mich privat als auch beruflich weit voran gebracht. Es war eine sehr liebevoll ausgestaltete und methodisch sehr durchdachte Weiterbildung die ich jederzeit nochmal machen und weiterempfehlen würde!«

Daniel Hamann, Project Manager
CONBENE Improvement GmbH

»Auf welche Erfahrung lasse ich mich ein, wenn mein innerer Wunsch nach Weiter-Bildung auf das richtige Echo trifft. An welchem Punkt matcht es, worrauf baue ich Vertrauen und Zutrauen auf, wenn die Personen der relevante Schlüssel für das Lernen sind? Ich glaube, was am einen Ende: „Folge deinem Herzen“ heißen könnte, heißt an diesem Ende: „Vertrauen in den Augen-Blick“. 

Nils Hamann, AMDL-Koordinator – Bundesagentur für Arbeit Hamburg

Lust auf Auseinandersetzung und Verbindung mit Gruppe, Dynamik und mit dem eigenen Ego?! Nicht zuletzt, zwei Menschen, die Bock haben, die Spaß haben und die den Durchblick haben – ziemlich! In dem halben Jahr Power-Input lässt sich dies alles gut Erfahren, Erspüren und Erleben. Und danach – GO FACILITATE!«

»Die Ausbildung hat mich dabei unterstützt die Facilitatoren- bzw. Coachingrolle nicht nur besser zu verstehen sondern vor allem besser zu verkörpern.«

Samira Weiss – Bouslama

»Essentiell war dabei für mich die Erkenntnis, dass Haltung, Intention und Präsenz wesentlich für eine gelungene Facilitation sind. Auch schön fand ich, dass ihr uns (vor allem durch die Stille) zu einem neuen Umgang mit Nicht- bzw. dem Noch nicht-Wissen eingeladen habt. Die Ausbildung verbindet innovative Ideen und Konzepte mit tiefen inneren Prozessen zur Persönlichkeitsentwicklung. Sie schult unser Gespür für unseren eigenen inneren Kompass, stärkt Authentizität, Chaosfähigkeit und Eigenverantwortung- also zeitlose Kompetenzen, die wir vor allem in Transformationsprozessen gut brauchen können.« 

reading___ the essence

Verdichtete Beobachtungen, Fragen und Impulse aus unserer täglichen Praxis.

Warum Präsenz essenziell für Performance ist

Präsenz bedeutet, mit der eigenen Aufmerksamkeit bewusst im gegenwärtigen Moment zu sein – bei sich selbst, bei anderen Menschen und bei dem, was gerade geschieht. Es geht nicht nur darum, körperlich anwesend zu sein, sondern geistig und emotional wirklich da zu sein.

In der Begleitung von Menschen und Prozessen wird Präsenz oft als eine Haltung verstanden, die durch Offenheit, Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsfähigkeit und innere Ruhe (Raum zwischen Reiz und Reaktion -> Neutralität) geprägt ist.

Präsenz ist also auch ein KÖNNEN. Ein Handwerkszeug, welches wir lernen können.

Warum ist Präsenz wichtig?

1. Sie schafft Vertrauen.
Menschen spüren meist sehr schnell, ob ihnen jemand wirklich zuhört oder nur darauf wartet zu antworten. Präsenz vermittelt Raum, Interesse, Respekt und Wertschätzung. Dadurch entsteht eine vertrauensvolle Beziehung und dass die Dinge erstmal so sein dürfen/können wie sie sind  -> grundlegend für Beratung, Coaching, Führung, Therapie, Bildung….

2. Sie ermöglicht echtes Verstehen.
Wer präsent ist, nimmt nicht nur die Worte wahr, sondern auch Stimmungen, Körpersprache, Pausen, Unsicherheiten oder unausgesprochene Bedürfnisse. Dadurch kann die Begleitung genauer und passender erfolgen.

3. Sie fördert Entwicklung und Veränderung.
Veränderungsprozesse verlaufen selten geradlinig. Präsenz hilft dabei, wahrzunehmen, was sich im Moment zeigt, statt starr an Plänen oder Erwartungen festzuhalten. So können neue Erkenntnisse und Lösungen entstehen.
 
4. Sie unterstützt den Umgang mit Unsicherheit.

In vielen Prozessen gibt es Phasen, in denen der nächste Schritt noch nicht klar ist. Eine präsente Begleitung hält solche Situationen aus, ohne vorschnell Lösungen zu erzwingen. Das schafft Raum für Orientierung und Wachstum.

5. Sie wirkt regulierend.
Menschen orientieren sich oft unbewusst an der inneren Verfassung ihres Gegenübers. Eine ruhige, aufmerksame und präsente Begleitperson kann dazu beitragen, Stress zu reduzieren und Sicherheit zu vermitteln.

Präsenz in Menschen- und Prozessbegleitung

Präsenz zeigt sich beispielsweise durch:

  • aktives und aufmerksames Zuhören – Dialog!
  • Interesse statt vorschneller Bewertung
  • Wahrnehmen von Gefühlen und Dynamiken
  • Achtsamkeit für das, was gerade entsteht
  • authentisches und klares Auftreten
  • die Fähigkeit, auch Stille auszuhalten

Zusammengefasst:

Präsenz ist die Fähigkeit, bewusst und aufmerksam im gegenwärtigen Moment zu sein. In der Begleitung von Menschen und Prozessen ist sie wichtig, weil sie Vertrauen schafft, tieferes Verstehen ermöglicht, Entwicklung unterstützt und Orientierung in komplexen oder unsicheren Situationen gibt. 
Sie bildet oft die Grundlage dafür, dass Menschen sich gesehen, gehört und ernst genommen fühlen. Damit bildet sie die Grundlage eines wirklichen Arbeitens miteinnader und ermöglicht erst gemeinsame Perfomance und Flow im Team. Die Investition in die Fähigkeit gemeinsam Präsent zu sein ist also eine ungemein wertvolle – besonders in der aktuellen Zeit. 
Genau deshalb ist unsere sensing____ the essence Ausbildung eine Möglichkeit, gemeinsam an der Fähigkeit zu arbeiten, präsent sein zu KÖNNEN. 

Hello Again

Den letzten Newsletter haben wir Ende 2022 versendet – das ist eine Weile her. Viel ist passiert seitdem. Im außen sieht die Welt sehr anders aus... auch in unserem sensing____ the essence Kosmos hat sich einiges verwandelt. Unser eigener innerer Reifeprozess findet nicht nur äußeren Ausdruck in einem Re-Design, sondern für uns maßgeblich und sinnigerweise in unserer Ausbildungsstruktur, also im Fundament.
 
Ein ungeplanter Zwischenraum „in between“ holte uns gezwungenermaßen und ehrlich gesagt mit typisch anfänglichem Widerstand aus unserem Lehrgangsrhythmus. 
Im Nachhinein betrachtet wurden wir durch diese auferlegte „Pause“ reich beschenkt: Regeneration und Zeiträume und damit die Möglichkeit und auch Kreativität für die anstehende Neu-Organisation:

sensing____ the essence ist mehr denn je also Name & (auch eigenes) Programm.
Gefühlt war es eine dynamische Stille – Stillhalten ging Hand in Hand mit Integration und Justierung innerhalb der eigenen Haut – mit Besinnung – auf das, was wir nicht nur können, sondern vor allem mögen. Unser Wissen verbunden mit viel praktischer Erfahrung aus der Vergangenheit vernetzten wir nochmal ganz aktuell mit unserem Bild „von dem was werden soll“.

Ungeplante Zwischenräume – besucht von gebetenen aber auch ungebetenen Gästen – sind wohl immer wichtige Einflussgrößen, welche jeder Mensch, jede Organisation, jede Gruppe von Menschen, jedes Vorhaben zur Reifung immer wieder „benötigt“ und diesen unterliegt. Und da war sie dann wieder – die Facilitation-Erfahrung in Anwendung, ein Rahmen, der vielleicht gerade „Gestaltungs-Wirkkräfte“ mit „dem gewissen Etwas“ ermöglicht und Blicken in die Tiefe, Breite und Weite verhilft. Dann entsteht Stimmiges, manchmal Neues. Wissen ist notwendig, die tatsächliche Fähigkeit & Fertigkeit als gelebte Kompetenz zu schulen ist für uns das ganz Wertvolle – das wollen und lieben wir in sensing____ the essence, unserer Teamcoaching & Facilitation-Ausbildung weiterzugeben und gleichzeitig mit wachem Auge weiter zu forschen.

Was wir mögen: Menschen und Teams in ihren Prozessen und Prozesse selbst, die für uns ein lebendiges Informationsfeld bieten – zu begleiten. Mit ihnen aufmerksam zu Sein, sich von ihnen bewegen zu lassen oder eben auch zu lernen Kraft zu entwickeln sie (aus-) zu halten. Das geht uns nach wie vor unter die Haut und lässt uns selbst immer wieder großen Respekt erleben.

Unsere wichtigste Entscheidung

Marco widmet sich der laut Albert Einstein wichtigsten Entscheidung  unseres Lebens und beleuchtet in diesem Zusammenhang, wie wir Menschen  grundsätzlich Entscheidungen treffen und warum. Wovon hängt es ab, ob  wir etwas als „gut“ oder „schlecht“ bewerten? Und was haben sogenannte  soziale Felder, Otto Scharmer und dessen »Theory U« damit zu tun?

Bei all dem, was grade passiert, fällt es mir zugegebener  Weise immer wieder ziemlich schwer, zu glauben, dass die „wichtigste  Entscheidung“, die Albert Einstein da benennt, von mir getroffen wird.

Bewusst oder unbewusst: Von der Entscheidungsfindung und dem Weg dorthin
Wie treffen wir Entscheidungen? Auf Basis der Informationen, die wir  bewusst oder unbewusst wahrnehmen. Mit dem riesengroßen, vielschichtigen Sensorium unseres Körpers. Informationen, die ständig um uns herum  verfügbar sind und in unser Feld sickern. Sickern ist noch maßlos  untertrieben – mit denen unser Wahrnehmungsfeld nahezu geflutet wird. Täglich. Unaufhörlich nehmen wir Reize unserer Umwelt auf und  verarbeiten sie zu einem – unserem – Bild der Wirklichkeit.

Vielleicht hilft ein alltagsnahes, aber hier fiktives Beispiel zur Veranschaulichung
Der Körper von einer zurückliegenden Corona-Infektion noch  geschwächt, wirklich Zeit, sich richtig zu erholen blieb auch nicht. Die Kinder konnten nicht in die Kita oder Schule gehen, dadurch war es  anstrengender zuhause. Der Arbeitgeber ist durch die konjunkturelle Lage hart getroffen: schlechte Zahlen, Anspannung überall, (zu) viele  Termine und Umsetzung von Maßnahmen, um der Krise zu begegnen. Und das  nach zwei Jahren, in denen die eigenen Kolleg:innen kaum gesehen wurden. Viel wichtiger wäre erstmal der menschliche Kontakt untereinander, mal  wieder als Team zusammenzukommen. Aber Priorität hat zunächst nun einmal die Krisenbewältigung. Kraft zu Hause zu schöpfen, fällt ebenfalls  schwer, sieht die Realität im Arbeitsalltag des Partners doch ähnlich  aus.

Unsere aktuelle, andauernde Realität: Multikrisen
Was wir derzeit erleben, diese schier unendliche Zahl krisenhafter  Phänomene, die sich überlagern, sind sogenannte Multikrisen. Sie sind Teil unser(er) Realität, unser täglichen Wahrnehmung und der kollektiven Energie, die uns alle umgibt. Und nun soll die wichtigste Entscheidung diejenige sein, ob das Universum freundlich oder feindlich ist? Bei all dem, das grade los ist, tendiere zumindest ich zu feindlich… oder? 

…was ist mit den kleinen Dingen?
Viellicht scheint auf den ersten Blick alles grau. Wenn wir uns aber  den vermeintlich kleinen Dingen widmen, könnte sich dieser eventuell  verändern: Die Nachbarin, die einen Zettel an den Briefkasten hängt,  weil sie möglicherweise meinen Haustürschlüssel gefunden hat. Ein Gespräch mit den Geschwistern und der Mutter über die Perspektive der nächsten Jahre, in dem alle verspüren, wie viel Kraft im aufrichtigen Teilen des jeweiligen Blickwinkels und dem gemeinen Austausch über der den Blick nach vorne liegt. Das Teilen von wunderbaren Erinnerungen nach dem Tod einer geliebten  Person, bei dem alle Beteiligten eine tiefe Verbundenheit und  Dankbarkeit spüren. Wie fällt diese wichtige Entscheidung, ob die Welt freundlich oder  feindlich ist, unter Beachtung dieser Alltagsphänomene nun aus? Was wäre, wenn freundlich nicht bedeutet, dass immer alles gut ist – also  die Welt immer freundlich ist – sondern wie wir mit der Welt in Kontakt  treten?

Unsere Erfahrungen prägen unsere Gegenwart und damit unsere Zukunft
Jede aktuelle Situation, die wir erleben, trifft auf  Erfahrungsmuster, die in unserem Körper, abgespeichert sind.  Erfahrungen, die uns geprägt haben. Bewältigungs-strategien, die wir in der jeweiligen Situation entwickelt haben, um dieser „erfolgreich“ zu begegnen. Diese Bewältigungsstrategien haben funktioniert und sind tief  in unserem System gespeichert. Oftmals treten diese unbewusst in Aktion, wenn wir in schwierigen, emotional fordernden Situationen sind. Und bestimmen einen Teil unserer  Verhaltensmuster. Deshalb lautet die entscheidende Frage, wie wir  unseren eigenen Fokus verändern können, in einer Welt voller Krisen. Und ist der eigenen Perspektivenwechsel nicht vielleicht das einzige, das die Welt wirklich verändert?
Ein Blick in die Fabelwelt mag helfen, denn in unseren Märchen und  Geschichten stecken oft Botschaften, mit denen wir tief räsonieren. In  der Verfilmung J.R.R. Tolkiens „Der kleine Hobbit“ gibt es eine Szene, die vielfach über Twitter, YouTube oder andere soziale Medien geteilt  wurde. Darin antwortet der Zauberer Gandalf auf die Frage, wie die Welt zu einem friedlichen Ort wird, Folgendes: „Ich weiß es nicht. Saruman ist der Meinung, dass nur große Macht das Böse fernhalten kann, aber ich habe anderes erfahren. Ich glaube, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten. Einfache Taten aus Güte und Liebe.“

Energy flows, where focus goes: Dem Alltag bewusst begegnen
Wie kommen wir nun dazu, den eigenen Zugang zu diesen „kleinen,  alltäglichen Dingen aus Güte und Liebe“ in unserem Krisen-gefluteten  Umfeld herzustellen und ebenso zu handeln? Otto Scharmer hat dies am Massachusetts Institute of Technology (MIT) weltweit erforscht. Er nennt die Bewegungen, Reaktionen und Interaktionen in den genannten Beispielen „soziale Felder“. Er widmet  seine Forschungstätigkeit (und wenn man mich fragt, sogar sein ganzes  Leben) der Erforschung dieser sozialen Felder und der bewussten Gestaltung dieser.

Otto Scharmer, die »Theory U« und eine neue Offenheit
Otto Scharmer gibt den beschriebenen Phänomenen mit der von ihm und  seinen KollegInnen entwickelten Theory U einen Rahmen. Ordnet diese ein und gibt uns Hinweise, wie eine positive Gestaltung des sozialen Feldes  gelingen und daraus sogar viel Gutes entstehen kann. Oftmals haben wir zu einer Fragestellung eine gewohnheitsmäßige Meinung im Kopf, die wir „herunterladen“ und auf Basis derer wir unsere  Entscheidung treffen. Immer beeinflusst durch die vielfältigen medialen  Botschaften, die täglich auf uns einprasseln. Anstatt nun zu versuchen, die eigene Meinung „durchzusetzen“, um zu einem Ergebnis zu kommen, schlägt Otto Scharmer nun vor, einen Moment inne zu halten und das „Denken zu öffnen“. Hinzusehen, faktisch zu zuhören, zu erforschen: Wo sind neue Informationen, die vom Bild im Kopf abweichen? Können diese  einfach neben dieses gestellt werden, um etwas zu lernen?
Im nächsten Schritt geht es darum, sich in die GesprächspartnerIn einzufühlen. Welche Emotionen treten auf, wo ist Energie? Was bewegt das Gegenüber? Das damit verbundene „Öffnen des Herzens“ vermag die Sicht auf ein Thema oder die Welt oft entscheidend zu verändern. Um dann aber wirklich aus einem Moment der Präsenz „die Zukunft zu erspüren“, bedarf es noch einem weiteren Schritt: den Mut, all das was, zuvor geglaubt wurde, womit sich identifiziert wurde, loszulassen. Sich also wirklich auf eine neue Sichtweise einzulassen.

Das ist die „Öffnung des Willens“
Hier öffnet sich ein gemeinsamer Schöpferischer Raum. Wenn in Kreativprozessen Gedanken gemeinsam fließen und neue Dinge entstehen, die vorher keiner „im Kopf“ hatte. Aus dieser gemeinsamen Energie sofort zu handeln und in die Umsetzung zu gehen – das ist die Idee des U-Prozesses. Und zwar konkret: die Gedanken zu kristallisieren und daraus gleich umsetzbare Prototypen zu kreieren. Und wenn wir zum Anfang zurückkehren und nicht gleich im Reiz-Reaktions-Schema loseifern, einander wirklich zuhören, wahrnehmen wie es der anderen geht und dann erspüren, welche (Re)aktion gut ist:  „…die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten. Einfache Taten aus Güte und Liebe.“ Otto Scharmer gibt uns mit seiner Theory U einen Hinweis daraus, dass dies tatsächlich ein erfolgversprechender Umgang mit der Welt sein kann – aus dem erstaunlich viel gutes entstehen kann.

Dann erleben wir, dass eine bewusste Gestaltung möglich ist und können uns doch wieder der Aussage von Einstein nähern, der eines Tages übrigens zu folgender Erkenntnis kam: „Die wichtigste Erkenntnis meines  Lebens ist die, dass wir in einem liebenden Universum leben.“

Der Umgang mit Nicht-Wissen – ein altes Thema, an das wir uns noch lange nicht gewöhnt haben

Nicht zu wissen, was als nächstes kommt. Nicht konkret planen zu können, wie es weitergeht. Schwierig einzuschätzen, was, wann, wie passiert.

Diese Situationen sind in den vergangenen zwei Jahren viel stärker Alltag geworden. Und bestätigen sich grade in trauriger Form durch den Krieg in der Ukraine. Wir leben in „unsicheren“ Zeiten – unsere Welt ist wohl viel weniger „vorhersehbar“ als es manchmal scheint. Mit diesen Gedanken haben wir uns beschäftigt, weil wir mehr denn je sehen, dass der Umgang mit „Nicht-Wissen“ eine der Kernqualitäten dieser Zeit ist. In unseren Rollen als Facilitator, Führungskraft und vor allem auf dem Marktplatz des Lebens.

Einmal etwas nicht zu wissen, hat mit Sicherheit schon jede:r mal  erlebt. Wenn wir zum Beispiel in eine neue, ungewisse Situation geraten, die wir noch nicht so richtig einschätzen können. Ein neuer Job, eine  neue Stadt, oder auch ein Teammeeting, in dem es Momente gibt oder  Herausforderungen auftreten, die wir so noch nicht hatten und auf die  wir einfach keine Antwort haben. So schwierig es sein mag, in solchen Situationen nicht zu wissen, was auf einen zukommt, so voller Chancen kann dieser Zustand auch sein.  Wenn sich Menschen persönlich verändern oder innerlich wachsen, geht  damit oft ein Moment des Nicht-Wissens einher. Wenn wir lernen, diese  Momente auszuhalten, können sich Handlungsoptionen zeigen, die uns  wirklich weiterbringen.

Weil uns das „Nicht-Wissen“ auch als FacilitatorInnen in Workshops  und Transformationsprozessen beinahe täglich begegnet, geht es in diesem Text genau um diesen inneren Zustand und auch um die vielen Chancen,  die sich daraus ergeben.
Der Zustand des Nicht-Wissens hat Kraft und kann Freude und Vor-Freude erzeugen. Aber auch Aufregung, Anspannung und manchmal sogar Enge, Panik oder blanke Angst. So kann er uns in rege Betriebsamkeit oder Bewegungslosigkeit versetzen – als Einzelne:r, als Paar, als Familie, als Team, als Dorf, als Firma und auch als Gesellschaft (was  wir in den letzten zwei Jahren, aber auch in den letzten Wochen ganz  intensiv gespürt haben bzw. sehen konnten).

Wie gehen wir mit Nicht-Wissen um?
Die Frage ist nun: Wie gehen wir damit um, wenn wir nicht wissen? Und in unserer Rolle als FacilitatorInnen bzw. VeränderungsbegleiterInnen vielleicht sogar Erwartungen seitens der Workshop-Teilnehmenden aufkommen, dass doch bitte wenigstens wir wissen sollten. Darauf gibt es natürlich nicht die eine schnelle und pauschale Antwort. Die Dimensionen, die hier berührt werden, betreffen nicht nur unser Verhalten – was tue ich wann und wie und wie spreche ich darüber? Vielmehr betreffen sie unser Denken und Fühlen, aber auch unseren  Anspruch, der Gruppe, mit der wir arbeiten, (schnell) helfen zu wollen. Manchmal ist es körperlich nur sehr schwer auszuhalten, mit diesem  Zustand mitzugehen und damit achtsam zu arbeiten, statt einfach zügig  einen vorläufigen Zustand von Sicherheit und scheinbarer Erkenntnis  herbeizuführen. Eben weil es keine schnelle Antwort auf die Frage nach dem Umgang  gibt und weil die Frage alle Bereiche unseres Seins berührt, geben wir dem Umgang mit Nicht-Wissen in unserer Ausbildung bei sensing____ the essence immer wieder sehr viel Raum. Raum, der uns zunächst einmal zu uns selbst führt und dabei wahrscheinlich so viele Facetten hat, wie das Leben selbst.

Wie innen, so außen
In der Facilitator-Ausbildung leitet uns folgende Hypothese: Wenn ich mich im persönlichen, inneren Raum des Nicht-Wissens (besser) kennengelernt habe, wenn ich weiß, wie leicht oder wie schwer es mir fällt, diesen Zustand auszuhalten und wenn ich auch die Möglichkeiten kennengelernt habe, die aus dem Nicht-Wissen entstehen können, dann kann ich mich besser darin bewegen und auch Gruppen durch solche wichtigen  Phasen begleiten.

Bekanntes, Ungewohntes und die Chance des wirklich Neuen
Wir sehen das zum Beispiel über die Theory U, die im Retreat-Modul intensiv erfahren wird: Sobald Menschen ein Problem sehen oder eine Frage haben, gehen sie in eine Art „Downloading-Prozess“: Sie suchen in gewohnten Mustern nach schnellen Antworten. Das ist per se nicht  verkehrt, gibt es doch Bereiche, in denen schnelles Erfahrungs-Wissen  lebensnotwendig ist. Nehmen wir nur die Chirurgin in der Notaufnahme,  die den Zustand des Nicht-Wissens idealerweise nicht so häufig erlebt. Wenn wir aber wirklich Neues erkunden wollen und beispielsweise mit Teams oder Organisationen echte Transformation ermöglichen möchten, dann lohnt es sich, darüber hinaus zu gehen. An innere Orte, in denen  Achtsamkeit und Sein präsent sind. Wo es vielleicht nicht so ist, wie  wir uns das gerade wünschen. Wo aber, wenn wir uns individuell oder als  Gruppe diesem Zustand öffnen, wir aus ganz neuen Handlungs-Optionen  wählen können, die nicht aus einem einstudierten Reiz-Reaktionsmuster  gespeist werden.

Raum-Halten als Kernqualität
Dabei ist es überaus hilfreich zu wissen, was uns persönlich Halt gibt und uns stärkt. Und wie man für sich und die Gruppe einen sicheren  Raum kreiert, in dem Nicht-Wissen leichter sein darf. Wenn wir dann noch im wahrnehmenden Kontakt zu unseren Gedanken und Gefühlen sind und diese (aus-)halten, kommen wir zu der Qualität, die wir als  „Raum-Halten“ bezeichnen – aus unserer Sicht eine Kernqualität des Facilitators, die uns ermöglicht, mit Gruppen an den Kern ihres Themas  zu gelangen, der vielleicht so ganz anders ist, als wir im Vorfeld vermutet hatten. Es ist dann ganz anders als es uns zuvor schien. Und wenn wir uns diesem Neuen öffnen, erleben wir oft ein alles verbindendes unsichtbares Band und helle Funken von Menschlichkeit. Das Nicht-Wissen verliert dann seine dunkle Seite und wir entdecken dessen Zauber. Gemeinsam.

Glossar

U-Theorie, New Work, Phänomenologie… Viele Begriffe begleiten uns in der Arbeit mit Menschen, Teams und Organisationen. In unserem sensing____ the essence Glossar geben wir ihnen Bedeutung – nicht als Definition, sondern als Resonanzraum: so, wie wir sie in unserer Praxis verstehen und leben.

GHI

Generativität
Für uns sind generative Prozesses chöpferische Prozesse. Es sind Prozesse, in denen Neues entsteht – in Abgrenzung dazu, bestehende Lösungen aus dem rationalen Erfahrungsraum fortzuschreiben (mehr dazu in Modul 3). Generative Prozesse erfordern Räume, in denen eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem Thema möglich wird: mit dem eigenen Wahrnehmungsfeld, mit unterschiedlichen Perspektiven sowie mit bislang wenig beachteten Facetten eines Systems. Deshalb gestalten wir für generative Prozesse Räume, in denen gezielt an die marginalisierten Ecken eines Systems gegangen wird und der Scheinwerfer auf andere Blickwinkel und mögliche blinde Flecken gelenkt wird. Diese Räume verbinden rationale Zugänge mit emotionalen Zugängen. Sie ermöglichen es, mit unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung zu arbeiten und nicht ausschließlich dem rationalen Zugriff zu folgen. 

Wenn wir davon sprechen, generative Prozesse zu gestalten, geht es oft um das Schaffen von Übergangsräumen – sogenannten Potential Spaces. In diesen „sicheren“ Räumen kann das Alte in Frage gestellt und Neues ausprobiert werden. Bedürfnisspannungen des Einzelnen erhalten Ausdruck, auch dort, wo sie sich einer rein rationalen Bearbeitung entziehen. Generative Prozesse dienen zudem dazu, vorhandenes, jedoch häufig „ungedachtes“ Wissen in Ausdruck zu bringen. Es handelt sich um Phänomene, die Teams und Organisationen meist kennen, die jedoch selten explizit benannt oder bearbeitet werden. 

Wenn es darum geht, Transformationen zu ermöglichen und mit Teams neue Lösungen zu entwickeln, kann es hilfreich sein, solche generativen Räume zu eröffnen. Räume, in denen unterschiedliche Wahrnehmungen eingeladen werden und aus ihnen heraus neue Antworten auf aktuelle Fragen und Herausforderungen entstehen – anstatt bestehende Muster als vermeintlich neue Lösungen fortzuschreiben. 

Aus unserer Erfahrung geschieht wirklich nachhaltige Veränderung oft in generativen Räumen, weshalb wir uns diesem Thema in der Tiefe in Modul 3 unserer Facilitation & Teamcoaching Ausbildung widmen.

MNO

New Work
Wir verwenden den Begriff New Work auf Basis des Buches »Reinventing Organizations –Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit« von Frédéric Laloux. In seiner Forschung untersucht Lalou xOrganisationen, die „anders“arbeiten als klassische Unternehmen. Er beschreibt Merkmale von Organisationen (oft integrale oder evolutionäre Organisationen genannt) dessen Formen der Zusammenarbeit, die als sinnstiftender und wirksamer erlebt werden. Dabei identifiziert er drei zentrale Säulen:

»Selbstorganisation« Diese Organisationen arbeiten mit unterschiedlichen Formen von Selbstverantwortung und Selbstorganisation. Entscheidungsfindung und Führung folgen dabei häufig nicht mehr klassischen Top-down-Strukturen.

»Wholeness (Ganzheit)«
Wholeness beschreibt die Möglichkeit, sich als ganzer Mensch in die Organisation einzubringen. Wir übersetzen diesen Ansatz häufig mit sicheren, ganzheitlichen Feedback-Räumen, in denen unterschiedliche Facetten der eigenen Persönlichkeit gezeigt und gelebt werden können.

»Evolutionärer Sinn (Evolutionary Purpose)«
Organisationen folgen einem evolutionären Sinn, der sich weiterentwickelt und Orientierung gibt. Dieser Purpose ist nicht statisch, sondern verändert sich mit der Organisation. Er gibt der Organisation einen Daseinszweck, der über die wirtschaftliche Dimension hinausgeht und den Menschen in der Organisation eine Ausrichtung gibt an der sie ihren eigenen Antrieb abgleichen können. Nach der Erkenntnissen von Frédéric Laloux sind diese drei Merkmale in sogenannten New-Work-Organisationen stärker ausgeprägt als in anderen Organisationsformen. Organisationen werden oft mit dem Bild eines lebenden Organismus verglichen, der auch in seine Umwelt eingebettet ist und aus sich heraus Antworten auf Herausforderungen der Umwelt findet (=> Autopoese).

Bei sensing the essence erforschen wir stimmige und sinnvolle Formen der Zusammenarbeit. Daher beschäftigen wir uns sowohl mit Organisationsformen, die nach diesen Elementen gestaltet sind – auch in Auseinandersetzung mit dessen Schattenseiten, die solche Ansätze hervorbringen können (mehr dazu in Modul 2). Gleichzeitig stellen wir uns kritisch dem Dialog zur Performancekultur und fragen, was Organisationen heute wirklich brauchen, damit zeitgemäße Formen der Zusammenarbeit gelingen können.

In unserer Ausbildung reflektieren wir daher die Ausprägungen von New-Work-Organisationen und untersuchen, inwiefern sie unter den aktuellen Rahmenbedingungen und dem Zeitgeist stimmige Antworten und tragfähige Gestaltungsformen bieten.

PQR

Präsenzorientiertes Arbeiten
Unter Präsenz verstehen wir das Anwesend sein im Hier und Jetzt – voll da zu sein, eben „präsent“ zu sein. Im präsenzorientierten Arbeiten verstehen wir Präsenz sowohl als persönliche Ressource des Facilitators oder Prozessbegleitenden als auch als gestaltbaren Erfahrungsraum für Gruppen.

Präsenz als innere Haltung und Kompetenz des Facilitators
Präsenzorientiertes Arbeiten beginnt bei der eigenen Präsenz. Für Facilitator, Prozessbegleitende und Teamcoaches bedeutet dies, selbst ganz da zu sein und eine feine Wahrnehmungsfähigkeit für den Einzelnen, für den Prozess und für die Dynamiken im Raum zuentwickeln. Dazu gehört die Fähigkeit, verschiedene Phänomene wahrzunehmen, diese Beobachtungen zur Verfügung zu stellen und in der Gruppe besprechbar zu machen. Ein wesentlicher Teil dieser Präsenz ist die geschärfte Körperwahrnehmung, die eigene Regulationsfähigkeit sowie das Bewusstsein für eigene Muster. Präsenz zeigt sich auch darin, Dinge zu suspendieren, sie in der Schwebe zu halten, ohne unmittelbar darauf zu reagieren. Die eigene Kompetenz Reiz-Reaktions-Schemata zuunterbrechen, indem der Raum zwischen Reiz und Reaktion bewusst vergrößert wird. Dies braucht die Kultivierung einer eigenen, individuellen Praxis und kontinuierlicheÜbung.  

Präsenz als gestalteter Raum für Gruppen
Gleichzeitig verstehen wir präsenzorientiertes Arbeiten als das bewusste Gestalten von Räumen, in denen Gruppen im Hier und Jetzt präsent sein können. Dies umfasst eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit denen Präsenz im weitesten Sinne gefördert wird. Dazu gehören die Arbeit mit Stille und Verlangsamung, mit Wahrnehmungsfähigkeit, Reflexion und Spiegeln. Dynamiken und Stimmungen werden transparent gemacht, Stimmungsbilder eingefangen, um mit ihnen arbeiten zu können. Ebenso spielen emotionale Zugänge eine Rolle, die es ermöglichen, Emotionen wahrzunehmen und in Ausdruck zu bringen. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Dialogformaten, die dies unterstützen, sowie mit Formaten aus Gestaltarbeit, kreative Methoden, szenische Darstellungen, Körperwahrnehmung und Embodiment – all dies können Wege sein, um Gruppen in eine höhere Präsenz zu führen.

Präsenzorientiertes Arbeiten bei sensing the essence All diese Aspekte sind Ausdruck eines prozessorientierten Arbeitens. Bei sensing the essence schulen wir sowohl die eigene Fähigkeit, präsent zu sein, als auch Prozessdesigns, Methoden und Herangehensweisen, die es Gruppen ermöglichen, in Präsenz zu kommen und aus dieser Präsenz heraus zu arbeiten.

×
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Vielen Dank - wir freuen uns, dass du bei Sensing the Essence mitliest.

Newsletter

Melde dich zu unserem Newsletter an, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Sie bleiben beim Besuch dieser Website anonym. Die Website nutzt nur zwei technisch notwendige Cookies um die Formulare zu sichern und die Ladezeiten zu beschleunigen. Wir nutzen das Statistik-Tool matomo, um zu sehen, welche Inhalte oft und welche weniger oft aufgerufen werden und dann unser Angebot zu verbessern. Matomo ist auf unserem eigenen Server installiert, anonymisiert Ihre IP-Adresse und setzt keine Cookies, so dass Sie auch hier anonym bleiben. Es werden keine Daten an andere Anbieter übertragen. Weitere Informationen finden Sie in derDatenschutzerklärung.